Reiten in Bilk

„Reiten in Bilk“ – unter dieser Überschrift, startet die neue und intensivierte Zusammenarbeit der drei Reiterkorps im St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf-Bilk e.V. von 1445.

Am 28. Februar trafen sich erstmals Reiterinnen der Germania-Amazonen und des Reiterzuges der Freischütz, sowie die Stabsoffiziere des Bilker Regimentes, zu einer gemeinsamen Versammlung.

Neben einem Informationsaustausch über das generelle Bild des Uniformierten Reitens bei Festumzügen – im Karneval und bei Schützenfesten – und dessen Folgen, standen Themen wie ein gemeinsamer Infostand auf dem Osterfeuer, sowie das diesjährige Ringstechen zum „Bilker Ringsieger*in“ und einige Informationen über die Versicherung von Pferd und Reiter*in im Festzug, auf der Agenda.

Durch die verstärkt negative Aufbereitung und meist sehr undifferenzierte Mediale  Berichterstattung, über die Unfälle mit Pferden im Kölner Karneval, leidet das ganze Uniformierte Reiten und erscheint in einem schlechten, teilweise unprofessionellen Licht.

Hier gilt es zu frühzeitig zu agieren, damit man später nicht gezwungen wird zu reagieren. Anforderungen müssen – beispielhaft und für alle sichtbar – eingehalten und umgesetzt werden. So wird z.B. im Bilker Schützenzug – ausnahmslos – niemand reiten, der die regelmäßige Teilnahme an Einzel- oder Gruppenunterrichtsstunden, oder die Sachkunde als Pferdebesitzer, nicht glaubhaft nachweisen kann. So gilt wie auch bereits im letzten Jahr ein striktes Alkoholverbot für alle aktiven Reiter – vor und während des Festzuges – bis zur Ankunft und Absteigen am Schützenplatz. Dies gilt für Mitglieder des Bilker Schützenvereins ebenso wie für Gastreiter oder/und Gespann Führer von Kutschen.

Egal ob Schützenkompanie oder Reiterkorps, alle haben das gleiche Problem, nämlich Nachwuchs.

Im Vergleich mit dem „normalen“ Schützen, kommen bei den Reitern und Reiterinnen, zwei nicht zu unterschätzende Erschwernisse hinzu – Zeit und Geld. Reiten ist nun mal ein teures und zeitaufwändiges Hobby. Regelmäßige Reitstunden müssen terminlich untergebracht und leider auch bezahlt werden. Hat man dann auch noch ein eigens Pferd, macht das die Sache nicht einfacher.

Hier kommt uns das diesjährige Osterfeuer, mit seinen vielen Besuchern, mit Vater-Mutter-Kind, gerade recht. Kinder (…zugegeben vor allem Mädchen) träumen davon auf einem Pferd zu reiten und viele Mütter hatten als junges Mädchen den gleichen Traum. Einige konnten sich den Traum vielleicht sogar erfüllen, mussten aber dann, bedingt durch Beruf oder Kinder, wieder auf dieses Hobby verzichten.

Aus diesem Grund werden wir in diesem Jahr – genau diese Zielgruppe – mit einem Infostand „Reiten in Bilk“ – aktiv – bewerben. Wir werden zeigen, wie schön das Reiten, aber auch der Umgang mit einem Pferd sein kann.

Hierfür werden wir viele private Fotos, die von den Bilker Reiter*innen zur Verfügung gestellt wurden, ausstellen.

Zudem werden wir unsere vier „Partner-Reitställe“ vorstellen und von jedem dieser Reitställe, gesponserte „Schnupperreitstunden“ verlosen. Dabei ist es egal, ob Mann/Frau oder Kind, ein Anfänger oder „Wiedereinsteiger“ ist.

Eigens hierfür, haben wir nicht nur Info-Flyer und Teilnahmezettel sondern auch drei Werbebanner drucken lassen, die wir auf all unseren zukünftigen Veranstaltungen, einsetzen werden.

Der nächste Termin dafür ist z.B. am Samstag, den 5. Mai. An diesem Tag findet zum zweiten mal, das Ringstechen um den „Bilker Ringsieger*in“, auf dem Reitplatz am Viehfahrtsweg in Düsseldorf-Hamm statt.  

Hier werden wir ein buntes Programm – auch unter Beteiligung des Show und Stuntteams von „Ars Equitandi“ – bieten.

Ihr seht – es tut sich einiges.

Durch eine neu strukturierte und durchdachte Öffentlichkeitsarbeit, werden wir – gemeinsam –  an mehr „Zosamme“ in der Bilker Schützenreiterei und am generellen Bild der Schützenreiterei in der Öffentlichkeit arbeiten.

Also dann:  „Hufschlag frei“

Text: Axel Uebels

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