Titularfest 2026 – Gemeinschaft, Werte und wichtige Entscheidungen für das neue Jahr

Das Titularfest 2026 des St. Sebastianus Schützenvereins Düsseldorf‑Bilk fand am 18. Januar im Townhouse Düsseldorf statt und bot einen umfassenden Einblick in Tradition, Gemeinschaft und die aktuellen Entwicklungen im Verein. Neben der Messe und den musikalischen Beiträgen standen die Rede von Ulrich Müller, wichtige Entscheidungen zur Bilker Kirmes sowie zahlreiche Ehrungen im Mittelpunkt. Der sehr gut besuchte Jahresauftakt zeigte erneut, wie fest Werte und Zusammenhalt im Bilker Schützenwesen verankert sind.

Ein gelungener Auftakt in das Schützenjahr 2026

Der St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf‑Bilk hat sein Titularfest 2026 im Townhouse Düsseldorf gefeiert. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und bot einen breiten Überblick über das Vereinsleben, die anstehenden Aufgaben und die Bedeutung gemeinschaftlicher Werte im Schützenwesen. Der Tag begann traditionell mit dem feierlichen Einmarsch der Offiziere und Fahnen, begleitet von der Gerresheimer Blaskapelle. Anschließend zelebrierte Pfarrer Stephan Pörtner die Heilige Messe und griff in seiner Predigt die Bedeutung des heiligen Sebastian sowie die Werte des Schützenwesens auf.

Nach einem kurzen Umbau folgten musikalische Beiträge des Tambourcorps St. Martin, des Freischütz‑Tambourcorps und der Gerresheimer Blaskapelle. Im Rahmen der offiziellen Begrüßung stellte der 1. Chef Ulrich Müller das Königspaar Jan Kasparek und Laura Breuer sowie das Jungschützenkönigspaar Leon Halver und Chayenne Lang vor. Auch Ehrensternträger, Ehrenmitglieder und Ehrengäste wurden willkommen geheißen. Beim Totengedenken erinnerte der Verein an die verstorbenen Kameradinnen und Kameraden.

Werte, Verantwortung und Zukunftsthemen in der Rede von Ulrich Müller

Ein zentraler Bestandteil des Titularfestes war die Rede von Ulrich Müller. Er betonte, dass in einer Zeit gesellschaftlicher Spannungen und zunehmender Polarisierung die klassischen Werte des Schützenwesens – Treue, Verantwortung, Respekt und Verlässlichkeit – an Bedeutung gewinnen. Diese Werte seien nicht selbstverständlich, sondern müssten bewusst gepflegt und weitergegeben werden.

Müller hob hervor, dass Vereine wie der St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf‑Bilk eine wichtige Rolle dabei spielen, Menschen zusammenzubringen und ein Umfeld zu schaffen, in dem unterschiedliche Generationen aufeinandertreffen. Gemeinschaft entstehe durch aktives Mitwirken, gegenseitige Unterstützung und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Besonders das ehrenamtliche Engagement sei ein unverzichtbarer Bestandteil des Vereinslebens und ein Gegenmodell zu einer zunehmend individualisierten Gesellschaft.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Rede war die Zukunft der Bilker Kirmes. Anfang Dezember wurde ein Fünfjahresvertrag mit dem Düsseldorfer Schausteller‑Verband geschlossen, der künftig die Durchführung übernimmt. Müller erläuterte, dass dieser Schritt notwendig war, um die Kirmes langfristig zu sichern. Er dankte dem Schausteller‑Verband und Marcel Marleaux für die konstruktive Zusammenarbeit und rief die Mitglieder dazu auf, die Kirmes aktiv zu unterstützen.

Zum Abschluss würdigte Müller das Engagement der Offiziere, Hauptleute, Kompanien, aktiven und fördernden Mitglieder sowie der Familien, die den Verein das ganze Jahr über tragen.

Ehrungen, Bestätigungen und Vereinsmeisterschaft

Im Anschluss folgte der Ehrungsblock, der traditionell einen wichtigen Teil des Titularfestes bildet. Neuer Vereinsmeister 2026 wurde Sascha Dornbusch von der 1. Grenadier‑Kompanie mit 314,2 Ringen. Darüber hinaus wurden zahlreiche Klassensieger ausgezeichnet.

Mehrere Offiziere erhielten ihre Bestätigungen oder wurden in neue Funktionen berufen, darunter Michael Seelmann (Friedrich‑Reserve), Dennis Daun (3. Grenadiere), Peter Kurschat (St. Sebastianus Jäger) sowie Karl‑Heinz Häser, der als Ehrenhauptmann und Ehrenvorsitzender bestätigt wurde. Weitere Offiziere erhielten ihre Bestätigungen im Rahmen des Festes.

Auch die Jubilarehrungen nahmen einen wichtigen Platz ein. Für 25 Jahre Mitgliedschaft und die Silberne Ehrennadel wurden Daniel Baese, Daniel Balle, Bernd Böhle, Bodo Broix, Arno Hutmacher, Jürgen Kamps, Sven Kopitzke, Achim Kopp, Patrick Lippert und Rainer Petz ausgezeichnet. Für 40 Jahre Zugehörigkeit zu RSB und DSB ehrte der Verein Helmut Wilde, Heinz Thelen und Frank Schmitz.

Abstimmung zum Frühschoppen und harmonischer Ausklang

Traditionell wurde auch das Motto des Frühschoppens am 27. September 2026 gewählt. Zur Auswahl standen „80er Jahre“, „Rock von 1960 bis heute“ und „Schlager von 1960 bis heute“. Mit deutlicher Mehrheit entschieden sich die Anwesenden für das Motto „Schlager von 1960 bis heute“.

Der Tag endete in einer harmonischen Atmosphäre. Viele Gespräche, ein reger Austausch und die positive Resonanz zeigten, wie fest Tradition, Gemeinschaft und Verantwortungsbewusstsein im Verein verankert sind. Das Titularfest 2026 machte deutlich, dass der Verein mit klaren Entscheidungen, starken Werten und engagierten Mitgliedern zuversichtlich in die kommenden Monate blickt.

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